Konzert I – Liebesfrühling

Freitag, 07. September, 19.30 Uhr, Georgenäum Calw

Stephanie Henke, Sopran
Clemens Löschmann, Tenor
Christine Rahn, Klavier

Clara und Robert Schumann: Liebesfrühling op.37
Nico Kaufmann: Liederzyklus nach Texten von Hermann Hesse

Friedrich Rückert und Hermann Hesse sind Wortgeber für ein Programm aus Liedern und Duetten, die von Robert und Clara Schumann sowie Nico Kaufmann vertont wurden. Der 1841 entstandene „Liebesfrühling“ wurde zwar nur unter dem Namen Roberts verlegt, stammt aber zu einem Viertel von Clara. Beide haben sich die Stücke wechselseitig zugeeignet und sahen in der Veröffentlichung unter einem Namen ein heimliches Zeichen ihrer Seelen-Verschmelzung. Diesem sowohl lyrisch als auch musikalisch romantischen Bogen wird mit dem „Liederzyklus für hohe Stimme und Klavier“ ein spannendes Werk des leider wenig bekannten Schweizer Komponisten Nico Kaufmann gegenüber gestellt. Seine Musik macht die Atmosphäre der Lyrik Hermann Hesses eindringlich hörbar.
Die Sopranistin Stephanie Henke und der Tenor Clemens Löschmann sind langjährige musikalische Partner der künstlerischen Leiterin des Festivals, Christine Rahn, die beim Eröffnungskonzert des Festivals auch selbst am Klavier Platz nehmen wird.

(Foto: Christine Rahn: Nicolas Hudak / Henke/Löschmann: Künstler)

 

Konzert II – Winterreise

Samstag, 08. September, 19.30 Uhr, Georgenäum Calw

Hans Jörg Mammel, Tenor
Guido Heinke, Klavier

Othmar Schoeck: „Vergänglichkeit“ und „Abends“ (aus: 10 Lieder op. 44)
Franz Schubert: Winterreise

Die Winterreise bildet nicht nur den Höhepunkt in Schuberts Liedschaffen sondern bildet ohne Zweifel auch den Gipfel romantischer Liedkunst: 24 Seelenzustände, gedichtet von Wilhelm Müller, 1827 vertont von Franz Schubert, Seelenzustände von Liebe, Schmerz, Einsamkeit, Orientierungslosigkeit und Entfremdung, die in sich kreisen. Grenzenlos subjektiv besingt der Winterreisende in Schuberts Liederzyklus sein Schicksal.
Der international renommierte Tenor Hans Jörg Mammel ist Garant für eine berührende und leidenschaftliche Interpretation dieses Meilensteins der Musikgeschichte.
Über seine CD-Einspielung der Winterreise schreibt die Presse: „So erschütternd hat man Schuberts Winterreise schon lange nicht mehr gehört.“ Mit dem in Freiburg beheimateten Pianisten Guido Heinke hat er in Calw einen kongenialen Begleiter an seiner Seite.

(Foto Mammel: Jochen Kratschmer / Foto Heinke: Künstler)

 

Konzert III – Ferne

Sonntag, 09. September, 11.15 Uhr, Georgenäum Calw

 

Lucia Blazickova, Sopran
Renate Laich-Knausenberger, Klavier

Lieder u.a. von Antonin Dvorak, Fanny Hensel, Franz Liszt, Claude Debussy, Joaquin Turina und Christian Immo Schneide

„In weite Ferne will ich träumen“ lautet der Beginn eines Liedes von Fanny Hensel, das Teil der Matinee der Sopranistin Lucia Blazickova und der Pianistin Renate Laich-Knausenberger sein wird. Lucia Blazickova, die ihre musikalischen Wurzeln in Calw hat, hat sich nicht nur in die Ferne geträumt, sondern ist heute nach verschiedenen musikalischen Stationen am Theater St. Gallen engagiert. Für das Konzert in ihrer alten Heimat hat die Preisträgerin des Belcanto-Förderpreises beim Rossini Festival Bad Wildbad ein farbenreiches Programm zusammengestellt, das einen kaleidoskopartigen Blick auf das Liedschaffen der Romantik ermöglicht. Am Klavier wird sie von der in Calw bestens bekannten Pianisten Renate Laich-Knausenberger begleitet. Mit drei Hessevertonungen des Literaturprofessors Christian Immo Schneider setzen beide zudem einen spannenden Kontrapunkt in ihrem Konzert.

(Foto: Künstler)

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